Metallständerwand dämmen und beplanken - Wie verschrauben Sie Gipsplatten korrekt?

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Metallständerwand dämmen und beplanken - Wie verschrauben Sie Gipsplatten korrekt?

Wenn Sie eine Metallständerwand fachgerecht dämmen und beplanken möchten, beginnt die Arbeit immer mit der korrekten Vorbereitung der Konstruktion. Zunächst sollten Sie die Profile, in der Regel CW-Profile für die Ständer und UW-Profile für die Schienen, fest im Boden und an der Decke verankern, wobei die Ständerabstände exakt nach Plattenformat gewählt werden, meist 62,5 oder 41,7 Zentimeter. In  Agademboxer  Hohlräume wird dann das Dämmmaterial, etwa Mineralwolle oder Zellulosefasern, lückenlos und ohne starken Druck eingebracht, sodass es nicht ausbeult und später die Plattenebene nicht stört. Achten Sie darauf, dass die Dämmung auch hinter den Randprofilen sitzt und keine Hohlräume an Stößen entstehen, denn nur so vermeiden Sie Wärmebrücken und eine schlechte Schalldämmung. Bevor Sie nun die erste Gipsplatte ansetzen, sollten Sie die Kanten der Platten an den Stößen brechen, also anfasen, damit die spätere Verspachtelung sauber aufliegt. Diese Vorbereitung ist Teil einer soliden trockenbau montage, denn nur eine gerade, staubfreie und trockene Unterkonstruktion garantiert, dass die Platten später nicht reißen oder sich Wellen bilden.

Beim eigentlichen Verschrauben kommt es auf die richtige Technik und die passenden Schrauben an, üblicherweise Blechschrauben mit Senkkopf und Kreuzschlitz, die exakt in der Länge gewählt werden, sodass sie das Profil nicht unnötig durchdringen. Setzen Sie die erste Platte bündig an der Wandkante oder an einer Raumecke an und schrauben Sie sie von der Mitte ausgehend nach außen fest, wobei Sie einen Abstand von etwa 12 bis 15 Millimetern von den Plattenkanten einhalten und die Schraubenabstände im Feld bei zirka 25 Zentimetern liegen sollten. Der entscheidende Punkt ist das Einsenken des Schraubenkopfes: Er muss etwa einen Millimeter unter die Plattenoberfläche versenkt werden, ohne das Kartonpapier zu zerreißen, denn nur so lässt sich später eine makellose Oberfläche spachteln. Wenn Sie zu tief einschrauben, bricht die Gipsmatrix, und die Schraube hält nicht mehr, was in der trockenbau montage ein häufiger Fehler ist, der zu Rissen führt. Arbeiten Sie immer mit einem geeigneten Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung oder einem speziellen Trockenbauschrauber, und vermeiden Sie es, die Schrauben schräg zu setzen, da sie dann am Profil vorbeigleiten und die Beplankung instabil wird.



Nachdem Sie die erste Reihe vollständig verschraubt haben, setzen Sie die nächste Platte versetzt an, sodass die Stöße niemals kreuzförmig aufeinandertreffen, sondern immer um mindestens ein Profil versetzt sind. Lassen Sie zwischen den Platten einen Abstand von drei bis fünf Millimetern, der später mit Spachtelmasse gefüllt wird, und achten Sie darauf, dass die Plattenkanten nicht auf Druck stehen, denn Temperaturschwankungen und Setzungen der Wand benötigen Spielraum. Für die zweite Lage, falls Sie eine höhere Stabilität oder besseren Schallschutz wünschen, versetzen Sie die Stöße zusätzlich um die halbe Plattenbreite, und Sie verschrauben die Lage mit längeren Schrauben, die das erste Plattenpaket vollständig durchdringen. Abschließend prüfen Sie jede Schraube mit der Hand oder einem Spachtel auf korrekten Sitz, und Sie ziehen nach, falls ein Kopf leicht übersteht. Denken Sie daran, dass eine saubere, gleichmäßige Verschraubung das Fundament für jede weitere Oberfläche ist, egal ob Sie tapezieren, streichen oder fliesen – eine unsaubere trockenbau montage rächt sich spätestens bei der Oberflächengestaltung durch sichtbare Schatten oder abplatzende Farbe. Sollten Sie auf Hindernisse wie Leitungen oder Dosen stoßen, schneiden Sie die Platten mit einer Stichsäge oder einem Messer exakt zu, und verschrauben Sie die Randbereiche besonders sorgfältig, damit keine Spannung in der Platte entsteht.